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Als Fußgänger zur MPU – Geht das?

2 Min. Lesezeit
Von Dipl.-Psych. Gunnar Hoyer Verkehrspsychologe, ehemals MPU-Gutachter beim TÜV Hessen
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Als Fußgänger zur MPU - Geht das?

Auch wenn man nach übermäßigem Alkoholkonsum sein Fahrzeug stehen lässt, ist man vor weiteren Problemen nicht zwangsläufig sicher. Wenn man als Fußgänger beispielsweise unter dem Einfluss von Alkohol einen Unfall verursacht hat, kann die Führerscheinstelle die Vorlage einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung verlangen. Eine MPU kann sogar angeordnet werden, wenn bei alkoholauffälligen Fußgängern ein sehr hoher Promillewert festgestellt wird. Die Fahrerlaubnisbehörde kann dann ihre Fahreignung infrage stellen. Die Konsequenz wird dann wahrscheinlich eine MPU sein. Sollte eine MPU verweigert werden, droht der Entzug der Fahrerlaubnis.

Ähnliches gilt selbstverständlich auch für Fahrradfahrer, die unter Alkoholeinfluss einen Verkehrsunfall verursachen. Fahrradfahrer müssen in jedem Fall eine MPU absolvieren, wenn Sie mit 1,6 Promille oder mehr auf dem Fahrrad erwischt werden. In der MPU wird dann geprüft, ob ein Risiko besteht, dass die Person auch mit einem Kraftfahrzeug alkoholisiert am Straßenverkehr teilnehmen wird oder erneut mit dem Fahrrad unter Alkoholeinfluss fahren wird.

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