MPU WEGEN PUNKTEN


Müssen Sie wegen zu vieler Punkte zur MPU?

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen rund um das Thema Punkte im Straßenverkehr. Die MPU-Akademie stellt Ihnen kostenlos umfangreiches Lernmaterial zur Verfügung. Üben Sie jetzt interaktiv und absolut kostenlos für Ihre bevorstehende MPU.

MPU wegen Punkten. Alles was Sie wissen sollten!

Eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) kann aus sehr verschiedenen Gründen von Behörden und Gerichten angeordnet werden. Der absolut häufigste Anlass für eine MPU ist Alkohol am Steuer. Danach folgt Drogen im Straßenverkehr. Zu viele Punkte (nämlich 8 oder mehr) im Fahreignungsregister ist der weitaus geringste Anteil aller angeordneten MPUs. Der Entzug der Fahrerlaubnis aufgrund zu vieler Punkte ist sehr selten und betrifft sogar nur weniger als 0,2 % aller Autofahrer in Deutschland.

Wer muss zur Punkte MPU?

In Flensburg werden im Rahmen eines Punktesystems alle Verkehrsverstöße eines Verkehrsteilnehmers registriert. Punkte im Fahreignungsregister in Flensburg werden immer dann eingetragen, wenn ein Kraftfahrer die Verkehrssicherheit recht gravierend gefährdet, z.B. durch die Missachtung eines Rotlichts oder viel zu schnelles Fahren. 2014 wurde das Punktesystem umgestellt. Zum Führerscheinentzug kommt es und somit zu einer MPU, wenn eine Autofahrer acht oder mehr Punkte aufweist (früher waren es 18 Punkte). Die Punkte können für ganz unterschiedliche Verkehrsverstöße vergeben werden, z.B. rücksichtsloses Fahren Rotlichtmissachtung oder unerlaubtes Entfernen vom Unfallort. Es muss zu wirklich sehr gravierenden sowie zu mehrfachen Verkehrsverstößen gekommen sein, die dann auch noch aktenkundig wurden, bevor der Führerschein tatsächlich entzogen wird.

Was passiert in einer MPU, die wegen Punkten angeordnet wurde?

Eine MPU soll darüber Aufschluss geben, ob ein auffällig gewordener Kraftfahrer sicher am Straßenverkehr teilnehmen kann. Bei einer Medizinisch Psychologischen Untersuchung aufgrund von zu vieler Punkte in Flensburg kommt es entscheidend auf die psychologische Untersuchung an, welche in den meisten Fällen ohne intensive MPU Vorbereitung kaum zu bestehen ist. Sie müssen ganz genau darlegen, wie es zu den aktenkundigen Verkehrsverstößen in der Vergangenheit gekommen ist. Ferner muss dargelegt werden, welche persönliche Motive und Hintergründe eine Rolle gespielt haben bzw. zu den Delikte beigetragen haben

Eine intensive Vorbereitung bei einem Verkehrspsychologen ist zu empfehlen

Eine intensive sowie kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Fehl- und Fahrverhalten im Vorfeld der MPU ist zwingend erforderlich, um das gewünschte positive Ergebnis zu erzielen. Zusätzlich müssen Sie glaubhaft und plausibel darlegen können, wie Sie in Zukunft weitere Verkehrsverstöße vermeiden können. Pauschale Aussagen wie „Ich habe das Verkehrsschild übersehen“ oder „In Zukunft halte ich mich auf jeden Fall an alle Verkehrsregeln“ sollten Sie unbedingt vermeiden, weil pauschale Aussagen natürlich nicht weiterhelfen und für den Gutachter wenig überzeugend sind. Sie sollten sich intensiv mit dem Vorgefallenen beschäftigt haben und darstellen können, in welchem Zusammenhang Ihre Verstöße aufgetreten sind.

Mögliche Frage, die Sie sich stellen können: Sind Sie nur privat oder nur beruflich zu schnell gefahren? Haben Sie rote Ampeln missachtet, weil Sie generell zu schnell gefahren sind und nicht mehr rechtzeitig bremsen konnten? Standen Sie vielleicht häufig sehr unter Druck, was sich in Ihrem Fahrverhalten im Straßenverkehr „entladen“ hat?

Eine verkehrspsychologische Beratung kann bei der Suche nach den persönlichen Hintergründen sehr hilfreich sein.