Wer Drogen konsumiert (egal welche), kann nicht sicher Auto fahren, das ist der Standpunkt des Gesetzgebers. Es gibt einige sehr seltene Ausnahmen, in denen die Behörden davon ausgehen, dass eine Trennung von Cannabiskonsum und Fahren möglich ist. Wer daher mit Drogen in irgendeiner Form außerhalb des Strassmverkehrs erwischt wird, muss also damit rechnen, durch die Fahrerlaubnisbehörde zur Vorlage eines fachärztlichen oder medizinisch-psychologische Gutachtens aufgefordert zu werden. Legt man kein Gutachten fristgerecht vor verliert man seinen Führerschein. Da der Aufbau bei Drogen im Körper recht lange dauert, ist eine Trennung von Drogenkonsum und Fahren eigentlich nicht möglich.

Alle Drogen haben verkehrsgefährdende Auswirkungen auf die Fahrtauglichkeit. Die sehr problematischen und gefährliche Wirkungen haben wir unten zusammengefasst. Die am weitesten verbreiteten Drogen sind Haschisch, Kokain, Opiate, Crack, Amphetamine.

Drogen beeinflussen die Fahrtauglichkeit negativ und damit stellen sie eine erhebliche Gefahr für den Straßenverkehr dar. Die folgenden Beschreibungen verdeutlichen es.

Durch Cannabiskonsum wird man schläfrig und zittrig, die Koordination wird gestört sowie die zeitliche und räumliche Wahrnehmung getrübt. Darüber hinaus weiten sich die Pupillen und die Blendungsempfindlichkeit nimmt erheblich zu.

Der Konsum von Opiaten schränkt die Koordination der Augenbewegungen ein, verlangsamt die Informationsverarbeitung und Handlungsprozesse und setzt die Aufmerksamkeit und die Konzentration herab. In der Entzugsphase treten Angstzustände und Wahnvorstellungen auf, die Aufmerksamkeit und die Konzentration sind herabgesetzt.

Unter Kokain- und/oder Crack-Einfluss neigt man zu extremer Selbstüberschätzung, die Konzentration nimmt massiv ab, das Risikoverhalten sowie aggressive Fahr- und Verhaltensweisen nehmen zu. Das Unfallrisiko nimmt extrem zu.

Die negativen Auswirkungen von Amphetaminen, die für die Fahrtauglichkeit relevant sind, sind eine erhöhte Risikobereitschaft, gefährliche Fehleinschätzungen sowie Ermüdungs- und Erschöpfungszustände, mit einem schwer zu bzw. nicht zu unterdrückenden Schlafbedürfnis.