1. Problemeinsicht

Sie haben für sich erkannt, dass Ihr Verhalten verkehrsgefährdend war und dass Sie Verhaltensänderungen auf den Weg bringen müssen, um zukünftig weitere Vorfälle im Straßenverkehr erfolgreich verhindern zu können (bspw. weitere Trunkenheitsfahrten). Sie haben also für sich festgestellt, dass Sie die Hintergründe und Ursachen Ihres Verkehrsverhaltens aufarbeiten müssen.

2. Richtige Wahl der MPU-Vorbereitung

Es gibt verschiedene Möglichkeiten (siehe auch) sich auf seine MPU erfolgreich und fachspezifisch vorzubereiten. Sie sollten die für Sie passende Form der Vorbereitung wählen. Eine intensive Vorbereitung ist das Fundament einer erfolgreichen MPU. Zur Auswahl steht eine eigenverantwortliche Vorbereitung, z. B. mithilfe von Büchern und dem Internet (hat nur bei weniger komplexen Fragestellungen Aussicht auf Erfolg). Alternativ können Sie Einzel- oder Gruppenberatung in Anspruch nehmen. Darüber hinaus gibt es einige umfangreiche und intensive Online-Vorbereitungskurse. Sie können die verschiedenen Vorbereitungsmaßnahmen je nach Bedarf miteinander kombinieren (bspw. Online-Vorbereitung in Kombination mit ein paar Stunden individueller Einzelberatung). Klären Sie bitte für sich, welche MPU-Vorbereitung für Sie die optimale ist.


3. Die eigentliche MPU-Vorbereitung

In der Vorbereitung reflektieren Sie die aktenkundigen Delikte und arbeiten die Hintergründe und Ursachen intensiv heraus, die zu Ihrer MPU geführt haben. Auf der Grundlage neuer Erkenntnisse erarbeiten Sie anschließend Verhaltensänderungen (z. B. kontrollierter Alkoholkonsum, Alkoholverzicht), damit Sie zukünftig weitere Auffälligkeiten (z. B. Trunkenheitsfahrten, Geschwindigkeitsüberschreitungen) erfolgreich verhindern können. In der Regel sind weitere Verhaltensänderungen erforderlich, um u. a. einen Alkoholverzicht, einen kontrollierten Alkoholkonsum, einen Drogenverzicht oder ein angepassteres Fahrverhalten zu stabilisieren (z. B. aktivere Freizeitgestaltung, Zeitmanagement, neue Problemlösekompetenzen). Diese Punkte sollten in einer kompetenten Beratung intensiv bearbeitet werden.

4. Umsetzung

Nun müssen sich die Verhaltensänderungen (bspw. kontrollierter Alkoholkonsum, Zeitmanagement, neue Problemlösekompetenzen) für mindestens 6 Monate im Alltag bewähren. Bei fortgeschrittenen Problematiken (z. B. Alkoholismus) sind 12 Monate stabile Verhaltensänderung für eine erfolgreiche MPU zwingend erforderlich.

Wenn Sie diese 4 Erfolgsgaranten beherzigen, haben Sie sehr gute Erfolgsaussichten.


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